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Zitate
aus dem Unterricht Anmerkungen, Ratschläge und Erklärungen für meine Reitschüler. |
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| Zügeleinwirkung
- Die Zügelhände sollten gefühlvoll mitgehen!
Das Pferd vollführt
mit seinem Hals in der Bewegung eine mehr oder weniger deutliche Nickbewegung.
Im Schritt und im Galopp ist dies besonders deutlich zu sehen.
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![]() Reiten ohne Kopfstück |
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Zügelanlehnung – Zügelverbindung? Der Begriff Anlehnung,
der immer im Zusammenhang mit der Reiterei genannt wird, ist nicht unproblematisch: Das Reitpferd sollte aber im Zuge seiner Ausbildung lernen, seinem Körper das Gleichgewicht zu bewahren, „sich selbst zu tragen“ oder „in Selbsthaltung gehen“, wie man in der Reitersprache zu sagen pflegt. Auf Dauer wird es auf diesem Wege in die Lage versetzt, das durch den Reiter erzeugte Ungleichgewicht zu kompensieren und die geforderten Bewegungsmanöver in Losgelassenheit auszuführen. Stützt sich das Pferd jedoch dabei auf der Reiterhand, auch fünftes Bein genannt, ab, so gelangt es nicht zur Selbsthaltung. Sein Schwerpunkt und der des Reiters werden mehr auf die Vorhand verlagert als anatomisch ohnehin unvermeidbar ist. Das Pferd kann so kaum lernen, sich locker und geschmeidig unter dem Reitergewicht zu bewegen. Es besteht zudem die Gefahr, dass die Muskulatur genau da eine Zurückbildung erfährt, wo sie sich kräftigen soll und sich auf der anderen Seite da aufbaut, wo sie sich idealer Weise etwas verringern sollte. Wird das Pferd jedoch
mit Zügelverbindung geritten, so kann es vertrauensvoll mit der Zügelhand
kommunizieren und sich mit gedehntem Hals ausbalancieren. Es sucht den
weichen Kontakt, gibt auf Druck nach und wird durch Nachgeben belohnt. |
![]() Dhari ox unter Michaela |
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