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| Reiterliche
Orientierung Lange Zeit arbeitete ich autodidaktisch weiter, hörte meinem Pferd Marquetero als meinem wichtigsten Lehrmeister zu und lernte auch im Reitunterricht von meinen Reitschülern und ihren Pferden. Intensives Literaturstudium - hier hatten die Schriften von Nuño Oliveira, Gustav Steinbrecht, François Robichon de la Guérinière, Sladko G. Solinski u. a. maßgeblichen Einfluss - und vor allem in den letzten Jahren Begegnungen und Kurse z. B. mit Bent Branderup und Dr. Hans Dörr brachten mir Inspiration und vor allem die Bestätigung, dass ich die richtige Wahl getroffen habe: Freizeitreiten nach klassischer Tradition. |
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| Reiterliche Ziele Mir liegt ein harmonisches
und vertauensvolles Miteinander von Pferd und Mensch am Herzen. Ein hohes Maß an Leichtigkeit, Mühelosigkeit und Geschmeidigkeit wird durch die vermehrte Gewichtsaufnahme der Hinterhand des Pferdes erreicht, wodurch es vorne flexibler und leichter wird. Es bewegt sich dadurch auf einer kürzeren Basis und findet auf diesem Wege zu höherer Durchlässigkeit, Wendigkeit und Versammlung. Es geht mir nicht um spektakuläre Lektionen. Mich begeistert eine harmonisch gerittene Piaffe oder Passage sehr, aber ich ziehe immer einen locker und leicht gerittenen Trabzirkel einer überdreht und zusammengeschraubt gerittenen anspruchsvolleren Übung vor. |
![]() Auf dem Linkszirkel im lockeren Arbeitstrab. Nachgiebiges Genick und entspannte Maultätigkeit bei weicher Verbindung zwischen Reiterhand und Maul - gefühlvolle Hände machen Sperrhalfter, Reithalfter und Hilfszügel überflüssig. |
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