Gebisse im Winter
Die Gebisse hängen bei den meisten Reitern in der Sattelkammer oder im Stall, jedenfalls in einem ungeheizten Raum. Jeder weiß, dass Eisen, aber auch andere Metalle gut leiten. Sie nehmen also die kalte Außentemperatur im Winter an.
Nun zäumt man in der kalten Jahreszeit sein Pferd auf und legt ihm ein eiskaltes Eisenstück ins weiche, warme Maul. Eine unangenehme Vorstellung!
Sicher nimmt das Pferd das Gebiss unter diesen Umständen weniger gerne an, empfindet es noch mehr als lästigen Fremdkörper.
Abhilfe? Ja! Wer nicht die Möglichkeit hat, den Zaum für kurze Zeit vor dem Reiten in einen geheizten Raum zu hängen, kann das Gebiss in der Hand, in der Tasche oder unter der Jacke eine Weile aufwärmen - ein kleiner Schritt in Richtung mehr Pferdefreundlichkeit.